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Dark Data, Stand-by und Programmiersprachen – Wie wir durch Datenfasten den ökologischen Fußabdruck reduzieren sollten.

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Das Zeitalter der Digitalisierung bringt uns viele Veränderungen und kann sicherlich sehr dazu beitragen um z.B. Verkehrsprobleme zu lösen, den Verbrauch fossiler Energien zu reduzieren und viele Abläufe des täglichen Lebens zu automatisieren und zu vereinfachen.

Doch machen wir uns nichts vor, der IT Bereich hat inzwischen einen ökologischen Fußabdruck erreicht, der nicht zu unterschätzen ist. Der rasante Anstieg des Stromverbrauchs im IT Sektor wird uns vielleicht viel schneller um die Ohren fliegen als es den Meisten von uns derzeit bewusst ist.

Dark Data wird unterschätzt

Cloud Speicher ist billig, Internet Videos werden auf ewig gespeichert, für Big Data wird konsequent gesammelt und analysiert, Social Media Daten stehen überall und für jeden zur Verfügung und unsere alten E-Mails wollen wir auch nicht einfach löschen, sondern archivieren diese lieber über Jahre und Jahrzehnte online.

Datenmüll, Cybermüll oder Dark Data nennt man diese Unmengen. Nur durch diesen Bestand werden voraussichtliche in diesem Jahr, laut einer Studie von Veritas Technologies, 5,8 Millionen Tonnen CO2 freigesetzt. Ca. 50% aller gespeicherten Daten in Unternehmen sind nicht klassifiziert oder werden unnötig archiviert. Aktuell ist es für Unternehmen (und Privatleute) immer noch billiger neuen Speicher zu kaufen oder online Speicher kostenfrei zu nutzen, als bestehende Daten intelligent zu filtern, zu isolieren und endgültig zu löschen.

Stromfresser – Kleinvieh macht auch Mist

Uns allen ist bekannt, dass die so genannten Leerlaufverluste, das sind im Wesentlichen die  Abermillionen Geräte im Stand-by Betrieb und die vielen kleinen LEDs Unmengen an Energie verbrauchen, um nicht zu sagen verschwenden. Trotz schärferer gesetzlicher Vorgaben beziffert das Umweltbundesamt (UBA) den Verbrauch auf „mindestens 22 Milliarden kWh pro Jahr“. Das entspricht der Leistung von zwei mittelgroßen Kernkraftwerken jährlich.

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Quelle: Domo

Doch welchen Anteil hat die Software dabei? In der Welt von Streaming, mobilem Internet, IoT, Social Media, Online Shopping und Home Office begleiten uns täglich viele kleine Apps und Geräte. Jeder noch so kleine Tweet, jede online Pizza-Bestellung, jede Wetter App, benötigt im Hintergrund eine riesige Infrastruktur, die rund um die Uhr und überall verfügbar ist.

Seit mehreren Jahren veröffentlicht Domo eine Infografik unter dem Titel „Data Never Sleeps“. Diese zeigt in erschreckender Weise den rasant steigenden Datenhunger der bekanntesten Plattformen auf Minutenbasis. Insbesondere der Vergleich der letzten drei Jahre 2018, 2019 und 2020 sollte einem zu Denken geben, wie dieser Trend in Zukunft weitergeht.

Trotz der immensen Zunahme gibt es jedoch auch überraschende Zahlen die besagen, dass der CO2 Fußabdruck in der IT glücklicherweise nicht in vergleichbarer Menge steigt. Laut einer Studie von Ericsson ist der weltweite IT Anteil an den globalen Emissionen relativ stabil bei 1,4 Prozent. Durch sparsamere Hardware und weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien kann darauf auch in Zukunft positiv reagiert werden.

Eine Studie des Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration sieht allerdings den Energiebedarf in der Bundesrepublik inzwischen leider schon bei mehr als 10%, doch auch hier in der Summe der letzten Jahre eher rückläufig durch den Einsatz energiesparender Maßnahmen.

Welchen Teil kann Software dazu beitragen?

Datenfasten mit der richtigen Programmiersprache

Die Definition und Erklärung des Management-Begriffs „Datenfasten“ bezeichnet den Verzicht auf den Computer und moderne Kommunikationstechnologie für eine gewisse Zeit. Datenfasten sollte jedoch auch grundsätzlich und dauerhaft in der Programmierung Einzug halten und ein Teil der Anforderungen an jedes Projekt werden. Genau wie es inzwischen sparsame Hardware gibt, kann auch die Software sparsamer werden. Das heißt, besseren Code schreiben, die richtige Programmiersprache verwenden, weniger irrelevante Daten erzeugen, diese effizient verarbeiten und auch wieder intelligent löschen.

Programmieren und die Verantwortung für die Umwelt

Nichts geht ohne Software.

cg-dach-yt-volker-hillmann-210301Auf der letzten DevTracks Online Konferenz hat Volker Hillmann vom adecc Systemhaus einen außergewöhnlichen Vortrag mit dem Titel „Programmieren und die Verantwortung für die Umwelt“ gehalten. Darin erläutert er welchen Anteil die Wahl der Programmiersprache, welche Verantwortung jeder Software Entscheider bzw. Entwickler hat und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt.

Die immensen Unterschiede beim Energiebedarf werden aufgezeigt zwischen den Compiler Sprachen wie C/C++, Rust oder Pascal, gegenüber den Interpreter Sprachen wie z.B. JavaScript, Python, PHP oder Perl. Doch nicht nur die Programmierumgebung ist sehr wichtig, auch eine gute Ausbildung der Programmierer um effizienten Code zu schreiben ist entscheidend.

Ein Beitrag, den sich jeder Software Entscheider und  Entwickler ansehen sollte!

Das Video hierzu ist auf dem YouTube Kanal von Embarcadero Germany zu sehen.

Fazit

Mit C++Builder und Delphi hat Embarcadero zwei weit verbreitete Tools auf dem Markt, die seit Jahren Anwendungen mit nativ kompiliertem Code für die wichtigsten Plattformen erstellen kann.

Mit FireMonkey kam in den letzten Jahren zudem das passende Framework, das insbesondere im mobilen Umfeld echte, native Apps erzeugt und somit den Trend zu energiesparenden Anwendungen perfekt unterstützt.

Mit InterBase hat man eine der kompaktesten und wartungsärmsten Datenbanken auf dem Markt im Einsatz, die durch Trigger und Stored Procedures viele Möglichkeiten bietet intelligent Datenmüll zu vermeiden.

Quellen:

Veritas – Dark Data:
https://www.veritas.com/dark-data

Domo – Data Never Sleeps:
https://www.domo.com/learn/data-never-sleeps-6
https://www.domo.com/learn/data-never-sleeps-7
https://www.domo.com/learn/data-never-sleeps-8

Ericsson – Studie „ICT and the climate“:
https://www.ericsson.com/en/reports-and-papers/industrylab/reports/a-quick-guide-to-your-digital-carbon-footprint

Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration – Studie Entwicklung des IKT-bedingten Strombedarfs in Deutschland: https://www.izm.fraunhofer.de/content/dam/izm/de/documents/News-Events/News/2015/IZM-Studie-Strom/entwicklung-des-ikt-bedingten-strombedarfs-in-deutschland-kurzfassung.pdf

Green Software Lab – Energy Efficiency across Programming Languages:
https://greenlab.di.uminho.pt/wp-content/uploads/2017/09/paperSLE.pdf


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